Was kostet ein Subunternehmer? – Die ehrliche Antwort

Aktualisiert: 29. Juli
Was kostet ein Subunternehmer? Ganz einfach: bei der Beauftragung von einem Subunternehmer zahlen Sie einen All-in-Preis – ganz ohne versteckte Zusatzkosten. So gewährleisten Sie volle Planungssicherheit und eine deutlich einfachere Kostenkalkulation.
Inhaltsverzeichnis
Was bedeutet „Kosten“ bei einem Subunternehmer wirklich?
Der größte und entscheidende Unterschied zur klassischen Anstellung ist, dass Sie nicht einen Mix aus unzähligen Einzelkosten bezahlen, sondern einen klar definierten Gesamtpreis.
Ob die Arbeiter zum Beispiel neues Handwerkzeug benötigen oder die Spritpreise für die Anreise steigen, spielt für Sie als Auftraggeber keine Rolle. Sie haben Ihren Fixpreis, alle anderen Punkte sind Thema des Subunternehmers als tatsächlicher Dienstgeber.
Das bedeutet konkret, dass folgende Kosten bereits in dem All-in-Preis enthalten sind:
✔️ Lohnkosten
✔️ Sozialabgaben
✔️ Unterkunft
✔️ An- und Abreise
✔️ Werkzeug & Ausrüstung
✔️ Organisation & Verwaltung
Für den Auftraggeber zählt somit nur das Ergebnis – nicht die internen Kosten dahinter.

Der größte Vorteil: volle Kostenkontrolle
Während ein Angestellter viele „unsichtbare“ Kosten verursacht, ist der Subunternehmer sehr einfach zu kalkulieren. Sie vereinbaren im WERKVERTRAG einen fixen Projektpreis, oft ergänzt durch einen klaren Stundensatz zur besseren Planung.
Gute Subfirmenvermittlungen legen zusätzlich großen Wert auf eine klare und regelmäßige Abrechnung. In der Praxis wird meist schon alle 14 Tage eine Zwischenrechnung gestellt, sodass die Kosten einfach nachzuvollziehen sind und keine „bösen Überraschungen“ auftauchen.
Vor allem bei größeren Projekten ist diese klare und einfache Methode zur Kostenkalkulation ein echter Gamechanger.
Diese Kosten fallen bei der Beauftragung von einem Subunternehmer NICHT an
Das ist der Punkt, den viele unterschätzen. Natürlich ist es ein großer Vorteil, wenn Sie sich beispielsweise um die Anschaffung von Handwerkzeug keine Gedanken machen müssen. Was passiert jedoch, wenn einer Ihrer Angestellten einige Wochen ausfällt, weil er in den wohlverdienten Urlaub geht, länger im Krankenstand ist oder eine Kur bzw. Reha antritt?
Genau hier entstehen einem Arbeitgeber große Ausfallskosten, die bei einem normalen Dienstverhältnis bedeutend ins Gewicht fallen. Bei der Beauftragung von einem Subunternehmer entfallen genau diese großen Kostenpositionen:
❌ Urlaubsansprüche
❌ Krankenstände
❌ Lohnfortzahlungen
❌ Recruiting-Kosten
❌ Einschulungs- und Ausfallkosten
Bezahlt wird nur die tatsächlich geleistete Arbeit bzw. Dienstleistung. Alles andere liegt beim Auftragnehmer.
Warum nennen viele Anbieter keine Listenpreise?
Einen einheitlichen Marktpreis zu nennen wäre in dieser Branche unseriös. Wieso können wir das behaupten? In der Subunternehmerbranche stehen Menschen und Qualifikationen im Vordergrund – hier werden keine Produkte angeboten, die immer gleich viel kosten. Die Kosten eines Subunternehmers hängen sowohl von der Qualifikation, der speziellen Anforderungen für Ihr Projekt, dem Standort und der Einsatzdauer ab. Deswegen wird jedes Projekt im Vorhinein aufgrund des von Ihnen übermittelten Anforderungsprofils individuell kalkuliert.
Für wen lohnt sich ein Subunternehmer besonders?
Einen Subunternehmer zu beauftragen macht vor allem Sinn, wenn Sie kurzfristig Auftragsspitzen abdecken möchten, qualifizierte Fachkräfte ohne langfristige Bindung benötigen oder Sie keine internen Ressourcen fürs Recruiting haben. Genau hier ist die Zusammenarbeit mit Subunternehmen nicht nur zeitsparend, sondern auch kostenschonend.
Die hierbei eingesparte Zeit und Ressourcen können Sie dann woanders besser einsetzen – und zwar genau dort, wo Ihre Expertise benötigt wird. Ihr Fokus bleibt somit auf Ihrem Kerngeschäft und Sie haben weniger Ablenkungen durch zeitintensive Personalthemen.
Fazit
Einen Subunternehmer zu beauftragen bietet einen klaren wirtschaftlichen Vorteil. Sie bezahlen nur die bestellte Dienstleistung – nicht eine ganze Reihe von Nebenkosten, die später Ihre Kostenkalkulation sprengt. Ein Subunternehmer bietet Ihnen einen klar kalkulierbaren Gesamtpreis, ohne versteckte Kosten und ohne Risiko.
Sie möchten gerne wissen, wie die konkreten Kosten für Ihr Projekt aussehen würden? Melden Sie sich gerne – wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung aus der Praxis.
Häufige Fragen zu den Subunternehmer-Kosten
Wie setzen sich die Kosten eines Subunternehmers zusammen?
Die Kosten basieren auf einem All-in-Preis, in dem alle relevanten Faktoren wie Lohn, Unterkunft, Anreise und Organisation bereits enthalten sind. Für den Auftraggeber entstehen keine zusätzlichen Einzelkosten.
Gibt es beim Subunternehmer wirklich keine versteckten Kosten?
Bei sauberer vertraglicher Gestaltung gibt es in der Regel keine versteckten Kosten. Der vereinbarte Preis deckt alle Leistungen ab, sodass keine zusätzlichen Aufwendungen entstehen.
Warum ist ein Subunternehmer oft sogar günstiger als ein eigener Mitarbeiter?
Ein Subunternehmer ist in vielen Fällen sogar günstiger als ein eigener Mitarbeiter, insbesondere im deutschen Markt. Das liegt unter anderem daran, dass viele Subunternehmen aus Ländern wie Slowenien oder Kroatien kommen und dadurch effizientere Kostenstrukturen haben.
Wie werden Subunternehmer in der Praxis abgerechnet?
In den meisten Fällen erfolgt die Abrechnung als fixer Projektpreis. Häufig werden in regelmäßigen Abständen, z. B. alle 14 Tage, Zwischenrechnungen gestellt.
Für welche Unternehmen lohnt sich der Einsatz von Subunternehmern besonders?
Vor allem Unternehmen mit Auftragsspitzen, kurzfristigem Personalbedarf oder fehlenden internen Recruiting-Ressourcen profitieren von Subunternehmern, da sie flexibel und planbar eingesetzt werden können.



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