Fachkräftemangel 2026: Diese Berufe sind aktuell am schwersten zu besetzen

Der Fachkräftemangel bleibt auch im Jahr 2026 eine der größten Herausforderungen für Betriebe im Handwerk und der Industrie. Gründe dafür sind unter anderem der demografische Wandel, zu wenig Nachwuchs, das teilweise schlechte Image vieler Handwerksberufe sowie der zunehmende internationale Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.
Die Nachfrage steigt, das Angebot an qualifizierten Fachkräften nimmt kontinuierlich ab. Durch die gute Auftragslage ist es unverzichtbar, dass Unternehmen ausreichend Fachkräfte beschäftigen – nur leider sind diese schwer zu finden und entsprechend stark nachgefragt.
Diese Berufe sind 2026 besonders vom Fachkräftemangel betroffen
Vor allem technische Berufe im Handwerk und der Industrie sind vom Problem des Fachkräftemangels besonders betroffen. Viele Betriebe suchen seit vielen Monaten, nur leider oft ohne Erfolg, da die Nachfrage am Markt sehr hoch ist. In folgenden Bereichen ist der Personalmangel aktuell besonders groß:
Elektriker
Heutzutage einen guten Elektriker zu finden ist alles andere als einfach. Die Nachfrage an gut ausgebildetem Personal steigt extrem. Aufgrund der Energiewende setzen immer mehr Privathaushalte und auch Betriebe auf erneuerbare Energie durch beispielsweise Photovoltaikanlagen– dies führt zu einer guten Auftragslage. Auch im Bereich der Industrie ist die Nachfrage an Technikern für Industrieanlagen enorm. Durch die Internationalisierung sind Betriebe aus dem DACH Raum sehr gefragt – auch für Übersee Projekte. Selbst im Bereich der Gebäudetechnik wird es immer schwieriger gutes Fachpersonal zu finden. Die Nachfrage ist hoch aber die Bewerbungen fehlen. 📖 Lesetipp: In unserem Blogartikel "Elektriker gesucht? So finden Unternehmen kurzfristig qualifizierte Fachkräfte" erklären wir Ihnen praktische Tipps, um dem Fachkräftemangel Abhilfe zu schaffen.
HKLS Fachkräfte
Monteure für Heizung, Klima, Lüftung & Sanitär sind auch im Jahr 2026 sehr gefragt. Die hohe Nachfrage entsteht durch die anhaltend hohe Zahl an Neubauprojekte sowie durch zahlreiche Sanierungen. Vor allem die Umrüstung von modernen Heizsystemen beeinflusst die hohe Nachfrage enorm. Zudem investieren auch immer mehr Gewerbe- und Industriebetriebe in technische Gebäudeausstattung. Den demografischen Wandel merkt man auch in dieser Branche extrem. Viele gehen in den wohlverdienten Ruhestand aber nur wenig gut ausgebildetes Fachpersonal kommt nach – dies beeinflusst den Personalmangel zusätzlich stark.
Schweißer
Durch die umfangreiche Ausbildung sowie Erfahrung mit verschiedenen Werkstoffen zählt auch dieser Bereich nach wie vor als schwer zu besetzen. Der erhöhte Ausbau von Infrastruktur, Industrieanlagen und Energieprojekten ist Grund für die hohe Nachfrage an qualifizierten Schweißern. Vor allem WIG und MAG Schweißer gelten als sehr gefragt.
Gleichzeitig gehen viele erfahrene Schweißer in den Ruhestand, während deutlich weniger Nachwuchskräfte nachkommen. Eine zusätzliche Schwierigkeit hier ist, dass für jedes Schweißverfahren ein gültiges Zertifikat gebraucht wird – somit braucht man eine lange Ausbildung. Zudem ist hier vor allem die Erfahrung entscheidend.
Welche Folgen hat der Fachkräftemangel 2026 für Unternehmen?
Die Folgen des Fachkräftemangels reichen weit über unbesetzte Stellen hinaus. Nicht nur, dass sich Projekte aufgrund von fehlendem Personal verzögern, auch die Personalkosten steigen deutlich an. Aufgrund der hohen Nachfrage können sich gut ausgebildete Arbeiter ihren Lohn nahezu selbst aussuchen, da sie überall händeringend gesucht und gebraucht werden. Es ist ein wahrer Teufelskreis – will man den geforderten Lohn zahlen oder verliert man den Arbeiter?
Auch das vorhandene Personal leidet unter den Folgen vom Fachkräftemangel, da sie oft Überstunden leisten müssen um starke Umsatzverluste zu vermeiden. Aber auch die Arbeiter kommen an ihre Grenzen und haben keine Kapazität mehr, wodurch Aufträge abgelehnt werden müssen und Kunden am Ende des Tages länger warten müssen.
Laut einer Studie des KOFA (Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung) betreffen in Deutschland 71,7 % des Fachkräftemangels kleine und mittlere Unternehmen (KMUs).
📖 Lesetipp: Weitere Informationen finden Sie in der KOFA-Studie zum Fachkräftemangel in kleinen und mittleren Unternehmen: https://www.kofa.de/daten-und-fakten/studien/fachkraeftemangel-in-kmu-eine-analyse-der-fachkraeftesituation-nach-betriebsgroessenklassen

Wie Unternehmen Personalengpässe kurzfristig überbrücken können
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein langfristiger Personalaufbau immer wichtiger wird. Frühzeitig zu planen kann in Zukunft Gold wert sein.
Um Auftragsspitzen zu kompensieren können externe Fachkräfte das eigene Team entlasten. Beispielsweise kann man hier auf qualifizierte Teams im Werkvertragsmodell zurückgreifen. Diese helfen, fehlendes Personal zu kompensieren, Auftragsspitzen abzudecken oder größere Projekte zu realisieren.Die mühsame, leider oft erfolglose Personalsuche bleibt einem durch dieses Modell weitgehend erspart. Im Sommer ist aber auch bei diesem Modell zu empfehlen, vorzeitig zu planen da von Juli bis September Hochsaison ist und viele Teams bereits vorab reserviert werden.
Wie ein Deutsches Sprichwort besagt: „Planung ist das halbe Leben.“
📖 Lesetipp: Eine detaillierte Erklärung rund um das Thema „Werkvertrag finden Sie in unserem Blogartikel "Werkvertrag einfach erklärt".
Unternehmen, die ihren Personalbedarf frühzeitig planen und bei Bedarf flexibel auf externe Unterstützung zurückgreifen, schaffen sich zudem einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. So können Projekte termingerecht umgesetzt, Mitarbeiter entlastet und Auftragsspitzen abgefangen werden, ohne langfristig zusätzliches Personal aufbauen zu müssen.
Ein erfahrener Vermittlungspartner kann Unternehmen dabei unterstützen, kurzfristig qualifizierte Fachkräfte bereitzustellen und Projekte trotz Personalengpässen erfolgreich umzusetzen.
MONTEXA vermittelt qualifizierte Fachkräfte im Werkvertragsmodell in Bereichen wie Elektrotechnik, HKLS, Schlosser, Schweißer, Anlagenbau, Metalltechnik und Industrie.
Mit Erfahrung, einem starken Netzwerk und einem klaren Fokus auf Qualität unterstützen wir Unternehmen dabei, Personalengpässe schnell und zuverlässig zu überbrücken.
📖 Lesetipp: Sie möchten wissen wie die Zusammenarbeit mit einer Subunternehmervermittlung konkret abläuft? Die wichtigsten Infos haben wir hier für Sie zusammen gefasst - "Wie läuft die Zusammenarbeit mit einer Subunternehmervermittlung ab?"
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Fachkräftemangel 2026
Welche Berufe sind 2026 besonders vom Fachkräftemangel betroffen?
Vor allem technische Berufe im Handwerk und der Industrie sind vom Fachkräftemangel betroffen. Besonders schwer zu besetzen sind derzeit Elektriker, HKLS-Fachkräfte sowie qualifizierte Schweißer. Aber auch in vielen anderen technischen Berufen wird es zunehmend schwieriger, geeignetes Fachpersonal zu finden.
Warum wird der Fachkräftemangel immer größer?
Der Fachkräftemangel hat verschiedene Ursachen. Dazu zählen unter anderem der demografische Wandel, zu wenig Nachwuchs in technischen Berufen, der internationale Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte sowie die anhaltend hohe Auftragslage in Handwerk und Industrie. Dadurch steigt die Nachfrage deutlich schneller als das Angebot an gut ausgebildetem Personal.
Welche Folgen hat der Fachkräftemangel für Unternehmen?
Fehlendes Personal führt häufig dazu, dass sich Projekte verzögern, Mitarbeiter Überstunden leisten müssen und die Personalkosten steigen. In vielen Fällen können Unternehmen neue Aufträge gar nicht mehr annehmen oder müssen deren Kunden lange Wartezeiten zumuten.
Wie können Unternehmen Personalengpässe kurzfristig überbrücken?
Eine Möglichkeit besteht darin, kurzfristig auf qualifizierte Fachkräfte im Werkvertragsmodell zurückzugreifen. Dadurch können Auftragsspitzen abgefangen, Projekte termingerecht umgesetzt und das bestehende Team entlastet werden, ohne langfristig zusätzliches Personal einstellen zu müssen.
Warum ist eine frühzeitige Personalplanung so wichtig?
Qualifizierte Fachkräfte sind stark gefragt und oft bereits Monate im Voraus verplant. Wer seinen Personalbedarf frühzeitig plant, erhöht die Chancen, rechtzeitig passende Fachkräfte für anstehende Projekte zu finden und Verzögerungen zu vermeiden.



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